Inv. Nr.: D 218
Datierung: um 330/320 v. Chr.
Größe: 2,05 m
Original: Marmorkopie nach Bronzeoriginal von Lysipp
Museumsstandort: Rom, Vatikanische Museen

  • Gesamtansicht des Apoxyomenos
  • Detail des Bewegungsablaufes
  • Detailierte Aufnahme des Schabers

Da sich die antiken Athleten vor dem Beginn der Wettkämpfe einölten, blieb der aufgewirbelte Staub auf ihrem Körper kleben, den sie mit einer "Strigilis" wieder lösten.
Der Apoxyomenos (Schaber) entfernt gerade mit dem Werkzeug in der linken Hand die Staubschicht auf der Unterseite des ausgestreckten rechten Arms. Seine Körperhaltung und die Gesichtszüge wirken erschöpft und zeugen von einem harten Wettkampf. Interessant ist die Tatsache, dass der Apoxyomenos die Strigilis im "Daumengriff" hält (Daumen liegt auf der Rückseite auf), womöglich, um mehr Druck bei der Bewegung auszuüben.

(A.M.)

Literatur

W. Fuchs, Die Skulptur der Griechen2 (München 1979) 104 Abb. 96
J. Jüthner, Die athletischen Leibesübungen der Griechen II. Einzelne Sportarten (Wien u.a. 1968) 50

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