Inv. Nr.: G 233
Datierung: claudisch/neronisch bis 2. Jh. n. Chr., möglicherweise noch bis ins 3. Jh. n. Chr.
Größe: Höhe 21,4 cm, Randdurchmesser 23 cm
Material: blaugrünes Glas, vereinzelt Blasen
Beschreibung: leicht ovaler Gefäßkörper, verdickter, horizontal umgeschlagener Rand
Fundort: Aquileia
Unpubliziert.

Glasgefäß

Als eine in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum häufige Gefäßform fanden diese Glastöpfe in vielen Fällen eine Zweitverwendung als Behältnisse für den Leichenbrand, als Urnen. Im Siedlungszusammenhang dienten sie als Vorratsgefäße bzw. als Tischgeschirr. Töpfe dieser Form wurden frei geblasen. Die ursprünglich aus dem oberitalischen Raum stammenden Glasgefäße wurden bald auch in den Provinzen selbst hergestellt.

(S.L.)

Literatur

C. Isings, Roman glass from dated finds (Groningen-Djakarta 1957)
J. Istenič, Poetovio, zahodna grobišča. Grobne celote iz Deželnega Muzeja Joanneuma v Gradec = Poetovio, the Western cemeteries. Grave-groups in the Landesmuseum Joanneum, Graz, Katalogi in monografije / Narodni Muzej Slovenije (Ljubljana 1999/2000)

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