Inv. Nr.: G 28
Datierung: Frühkorinthisch, 620-600 v. Chr.
Größe: Höhe 25,0 cm

Alabastron

Der am Gefäß dargestellte, schlangenleibige Dämon mit großen Flügeln nimmt fast den gesamten Raum des Gefäßes ein. Unter dem schlangenförmigen Unterkörper ist noch ein Schwan zu sehen. Die verbleibenden leeren Stellen wurden mit Rosetten, Lotospalmetten, Keilen und Punkten gefüllt.
Die Darstellung eines Dämons war in Korinth ein sehr beliebtes Motiv. Dieser soll Typhon, einer der Giganten, sein, der mit Zeus um die Weltherrschaft kämpfte. Er verkörperte die Kräfte der Natur, besonders der Vulkane und der Erdbeben. Der Schlangenleib deutet auf seine Verbindung zur Erde hin.

(M.C.)

 

Literatur

M. Lehner - T. Lorenz - G. Schwarz, Griechische und italische Vasen aus der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz (Graz 1993) 25-26 Nr. 11 Abb. 14

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