• Metope mit Perseus
  • Schulterlekythos
  • Amazonenkopf
  • Lekanis-Deckel
  • Siphnierschatzhaus-Fries

Die Griechen sind uns heute hauptsächlich durch ihre künstlerischen, philosophischen und literarischen Werke bekannt, doch andererseits auch durch ständige kriegerische Auseinandersetzungen untereinander und mit Nachbarvölkern. Das schlägt sich auch in ihrer Mythologie nieder, in der eine Vielzahl von Helden bei mörderischen Kämpfen ihren Heldenmut unter Beweis stellen musste und so Unsterblichkeit erlangte. Bereits in archaischer Zeit begegnen uns mehrere Darstellungen von Helden auf Vasen, Reliefs und in Rundplastiken. Mit Vorliebe stellen die Griechen die zwölf kanonischen Taten ihres gemeingriechischen Lieblingshelden Herakles dar oder bilden den attischen Helden Theseus oder den Zeussohn Perseus bei ihren Abenteuern ab. Oftmals traten diese Helden in Verbindung mit Göttern oder anderen mythischen Gestalten, wie Kentauren, Amazonen oder Giganten auf. Ein besonders beliebtes Motiv in archaischer und klassischer Zeit war der Kampf um Troja. Den Helden standen meistens Götter zur Seite, die auch in den bildlichen Darstellungen als ihre Beschützer auftreten.

(N.G. - S.R. - U.T.)

Literatur

W. Fuchs, Die Skulpturen der Griechen4 (München 1993)
H. Hunger, Lexikon der griechischen und römischen Mythologie8 (Wien 1988)

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