• Relief aus Gjölbaschi-Trysa
  • Tyrannenmörder
  • Borghesischer Fechter
  • Lekythos

Die Archäologie liefert Beweise, dass der Mensch seit jeher kämpfte und Kriege führte. Kampfbereitschaft mag sich in der Evolution aus dem Überlebenskampf entwickelt haben. Der Mensch als Gemeinschaftswesen sucht sich immer einen Führer. Um an die Spitze zu kommen, bedarf es aber einiger negativer Auslesekriterien wie der Gier nach Macht und verstärkter Agression. Der Mensch neigt dazu, die Verantwortung für angeordnete Verbrechen nicht persönlich wahrzunehmen, sondern nach oben weiterzugeben. Nach diesem Prinzip war es möglich, Militär zu allen Zeiten und überall zu etablieren. Die Kunst stellt Kampf und Krieg fast immer aus der Sicht des Siegers dar und dient so der Verherrlichung von Gewalt.

(P.B. - G.F. - H.V. - M.W. )

Literatur

W. Benjamin, Zur Kritik der Gewalt und andere Aufsätze (Frankfurt am Main 1971)
A. Einstein, Warum Krieg? (Zürich 1972)
S. Milgram, Das Milgram Experiment. Zur Gehorsambereitschaft gegenüber Autorität (Hamburg 1982)

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