• Faustkämpfer
  • Apoxyomenos
  • Diskobol des Myron
  • Lekythos
  • Schale
  • Strigilis

Der Sport galt bei den Griechen als bedeutender Bestandteil des alltäglichen Lebens. Man findet schon im 5. Jh. v. Chr. den Begriff gymnasion (Nacktübungen), den wir heute mit dem Begriff Leibesübungen in Verbindung bringen. Die Wettkämpfe beruhten auf einer Moralvorstellung, bei der man auf Ehrgeiz und körperliche Leistungsmessung besonderen Wert legte. Einerseits konnten die Sieger Ruhm und Ehre im Volk gewinnen, andererseits auch Sachpreise, die den Ehrgeiz der Konkurrenten noch weiter steigern sollten. Durch die allgemeine Beliebtheit unter den griechischen Mitbürgern, fand der Sport oft auch Einzug in die griechische Kunst. So finden wir heute Skulpturen und Abbildungen auf Gefäßen sowie Reliefs von Diskuswerfern, Faustkämpfern, Wagen-
lenkern und anderen. In den Archäologischen Sammlungen der Universität Graz kann man nicht nur Abgüsse von Skulpturen finden, sondern auch Originale mit der Abbildung eines Weitspringers oder eines Wagenlenkers bewundern.

(K.B. - A.M. - R.M.)

Literatur

J. Jüthner, Die athletischen Leibesübungen der Griechen I. Geschichte der Leibesübungen (Wien u.a. 1968) 45. 47

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