Inv. Nr.: G 249-252
Datierung: Römisch
Größe: Höhe 72 cm - 103 cm, Durchmesser 11,5 cm - 26 cm

  • Amphore
  • Amphoren

Die Amphora ist ein zweihenkeliges, bauchiges Vorrats- und Transportgefäß mit engem Hals. Die dünne Mündung macht es möglich das Gefäß zu verkorken und mit Gips oder Pech zu verschließen. Amphoren ohne Standfläche, wie jene unseres Museums, wurden in die Erde eingegraben oder bei einem Schiffstransport mit Seilen in ein angepasstes Gestell gehängt. Transportamphoren sind von der Frühzeit bis in die Spätantike nachweisbar. Sie dienten als Vorratsgefäße für Wein und Öl, aber auch zu rituellen Zwecken als Grabaufsätze. Häufig wurden sie als Einwegbehälter nach dem Transport weggeworfen. Manche Amphoren wurden zur Unterscheidung vor dem Brand gestempelt. Manche Weinamphoren sind mit Stadtemblem und den Namen der Magistrate versehen. Im Museum des Instituts gibt es 5 Amphoren aus bräunlich-rotem Ton in verschiedenen Größen, von denen zwei eine bauchige und die restlichen drei eine eher schlanke Form haben.

(F.M.)

Literatur

DNP I (1996) 625-626 s.v. Amphora (H. Cancik - H. Schneider)
RE I² (1894) 1969-1976 s.v. Amphora (Wernicke)

Sammlungen > Dauerausstellung > Originale > Römisch > Amphoren